Meine politische Vita

Seit 2009 vertrete ich die Dresdner Stadtteile Altstadt, Johannstadt und Friedrichstadt als gewählter Stadtrat in der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Mein politisches Interesse begann in der Zeit der friedlichen Revolution als der Zusammenbruch des DDR Regimes und des Ostblockes unsere politische Welt „aus den Angeln hob“ und die Frage „in welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?“ relevant wurde. In Riesa hatte ich in Mitten des „real zerfallenden Sozialismus“ 1988 Kontakt zu Umweltgruppen die mich politisch dauerhaft prägte. Die Zerstörung von Natur und Umwelt, der Zerfall der DDR Gesellschaft waren unübersehbar. Die Themen Gewaltfreiheit (Schwerter zu Pflugscharen), Ökologie und „gerechte Weltordnung“ waren für mich zentral.

Die Frage um den Erhalt des Dresdner UNESCO Weltkulturerbes war für mich die politische Initialzündung. Ich wurde zu einem der Sprecher der Welterbebewegung Dresden und war einer der drei Antragsberechtigten für das Bürgerbegehren „Welterbe Erhalten“. Wir sammelten 50.000 Unterschriften für den Erhalt des UNESCO Welterbes. Leider ohne Erfolg.

Damals wie heute halte ich es für einen großen Fehler, dass die Kulturstadt Dresden sich die internationale Blamage einer Aberkennung des UNESCO Welterbetitels „leistete“.

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Seit 2009 vertrete ich die Dresdner Stadtteile Altstadt, Johannstadt und Friedrichstadt als gewählter Stadtrat in der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Von 2003 bis 2019 war ich Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen. Nach 10 Jahren Stadtratsarbeit haben mich die Dresdnerinnen und Dresdner 2019 als ihren Abgeordneten erstmals direkt in den Sächsischen Landtag gewählt. Mit dem Mandat, die Dresdnerinnen und Dresdner in Stadt und Land zu vertreten, setze ich mich für eine weltoffene, ökologische und soziale Politik mit Augenmaß ein.

Persönliche Vita

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In meiner Jugend habe ich die DDR der 80er Jahre noch bewusst kennengelernt. 1988 begann ich in im Stahl und Walzwerk Riesa eine Berufsausbildung die ich 1989 im Sommer abbrach. Die Wende erlebte ich als Schüler der Kreuzschule in Dresden , wo ich 1991 mein Abitur gemacht habe. Von 1992 bis 1993 war ich Zivildienstleistender bei der Bahnhofsmission des Roten Kreuz Dresden. 1994 begann ich mein Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Pädagogik. Während meines Studiums reiste ich viel durch Europa und studierte in Rom an der Universität La Sapienza.

Seit 2002 arbeitete ich als Gymnasiallehrer für Geschichte und Kunst an verschiedenen Gymnasien in Sachsen.